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Saisonplanung 2019 – Warum SMART Dir hilft dein Ziel zu erreichen

Im Herbst geht die Vorbereitung auf die neue Saison wieder los. Die ersten Veranstaltungen geben ihre Termine bekannt und für den ein oder anderen Triathlon kann oder muss man sich auch schon anmelden, um dabei zu sein. Also höchste Zeit für die Saisonplanung. Aber wie gelingt es die Motivation über ein halbes Jahr aufrecht zu erhalten und immer wieder eine Steigerung zu erreichen? Durch SMART setzt Du Deine Ziele richtig und erreichst sie auch!

 

SMART hilft bei der Saisonplanung

Die Saison im Triathlon kann sehr lang werden. Zum Teil beginnen wir mit dem Training im Oktober oder November, um uns für Wettkämpfe im Herbst vorzubereiten. Wir haben vielleicht einen Wettkampf im Auge, für den wir Topfit sein wollen, verlieren auf dem Weg dorthin die Motivation. Also wie geht man bei der Saisonplanung am Besten vor? Hier hilft die SMART Methode. Genutzt wird sie vorwiegend im Projektmanagement von IT- oder Entwicklungsprojekten in der Industrie oder auch bei der Personalführung und -entwicklung. Aber auch im Sport kann diese Methode hilfreich sein.

SMART ist ein Akronym und steht für Specific Measurable Achievable Reasonable Time Bound.

  • Specific: Ziele müssen eindeutig definiert sein. Vage Aussagen, wie „Ich möchte wieder mehr Sport treiben.“ Sind hier zu ungenau. Besser wäre „Ich möchte je Woche an jeweils zwei Tagen 30 Minuten Laufen gehen.“
  • Measurable: Sie müssen messbar sein. Dass heißt, dass Erfüllungskriterien bestehen müssen. Diese können z. B. durch die Anzahl der Jahres Rennradleistung in KM angegeben werden.
  • Achievable: Ziele müssen für die jeweilige Person ansprechend und erstrebenswert sein. Nur so verliert man nicht die Motivation unterwegs.
  • Reasonable: Wichtig ist auch, dass Ziele nicht zu Hoch gesteckt werden. Als Couchpotato im nächsten Jahr Hawaii zu gewinnen zu wollen, wäre hier der falsche Ansatz.
  • Time Bound: Für mich eines der wichtigsten Kriterien, die Terminierung des Ziel. Der zeitliche Horizont ist wichtig, um den späteren Erfolg auch feiern zu können.

Hier ein paar Beispiele für SMART Ziele:

„Im nächsten Jahr möchte ich meinen FTP-Wert von 250 auf 280 steigern.“

„Den Radsplit bei der Challenge Roth möchte ich Sub5 schaffen.“

„Meine Jahreskilometerleistung auf dem Fahrrad möchte ich um 10% steigern oder min 4.000 km fahren.“

Vom Groben ins Feine

Nachdem die Saisonziele SMART formuliert sind, ist es wichtig diese in kleinere Teilziele herunterzubrechen. Besonders bei langfristigen Zielen ist es wichtig immer wieder Prüfen zu können, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. Dafür empfiehlt es sich SMART Teilziele zu erarbeiten, wie zum Beispiel die Aufteilung der Jahreskilometer in Monats- oder Quartalsziele. Hier kann man entweder eine lineare Verteilung vornehmen indem man das Jahres Ziel einfach durch die Monate oder Quartale teilt. Oder man verfeinert die Planung indem man in den Wintermonaten Januar bis März deutlich unter dem Durchschnitt liegt und in Monaten, in denen ein Trainingslager auf Mallorca angesetzt ist oder in den Sommermonaten mit den langen Ausfahrten deutlich mehr Kilometer sammeln muss.
So kann man regelmäßig kontrollieren, ob man noch auf dem richtigen Weg ist oder man etwas mehr Leisten muss, um sein Ziel zu erreichen.

 

 

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